Archiv - Gesundheitstipps

Tipp 01/2015

 
 
 
 
 
Die Winterferien stehen vor der Tür und wie jedes Jahr zieht es Viele auf die Pisten. Gerade jetzt bei tiefen Temperaturen sollte man sich vor Erfrierungen schützen. Trotz angemessener Bekleidung und Kopfbedeckung bleibt das Gesicht meist ungeschützt.
 
Beim Langlauf oder alpinen Skifahren wird es oft an der Nase und den Wangenknochen sehr kalt, unter Umständen kann es auch zu kleinflächigen Erfrierungen kommen. Deshalb sollte man vorbeugen, z.B. mit einer Fettcreme, die man auf Nase und Wangenknochen aufträgt. Eine solche dicke Fettcreme bildet eine zusätzliche Isolierschicht und schützt somit vor Erfrierung und Austrocknung.

Tipp 12/2012

  Tipps für die Impfung Ihrer Kinder
 
Ein leichter Infekt oder erhöhte Temperatur muß kein Hinderungsgrund für eine Impfung sein. Fragen Sie in solchen Fällen Ihren Kinderarzt.
 
Kinder haben häufig Angst vor Spritzen. Bereiten Sie Ihr Kind in aller Ruhe darauf vor, was beim Impfen geschieht.
 
Sollte Ihr Kind nach der Impfung an der Einstichstelle Schmerzen haben oder Schwellungen sich zeigen, kühlen Sie die Stelle mit Eis.
 
Für Kinder, die die Spritze gänzlich verweigern, gibt es auch die Möglichkeit derSpray - Impfung. Es kann dabei kurzzeitig zu einer verstopften Nase kommen. Bereiten Sie Ihr Kinde darauf vor.
 
Nach einer Impfung sollte sich Ihr Kind nicht überanstrengen. Der Spielplatz oder die Rodelbahn sollten etwas warten.
 
 
 
Bild: (C)  Spectral-Design - Fotolia
 
  Bitte sprechen Sie bei allen Fragen zur Grippeimpfung bei Ihren Kindern Ihren Kinder-oder Hausarzt an!

Tipp 11/2012

Grippe ist kein Kinderspiel ...
 
... und denoch stecken sich gerade Kinder sehr häufig mit dem Grippe- virus an, weil deren Immunsystem noch nicht voll entwickelt ist.
 
Bitte achten Sie bei Ihren Kindern und natürlich bei Ihnen selbst auf diese Symptome:
 

plötzlicher Krankheitsbeginn

rasch verschlechternder Gesundheitszustand

hohes Fieber (über 38 Grad)

starke Muskel-und Gliederschmerzen

 

 

Bild: (C) Elena Schweitzer - Fotolia

Tipp 10/2012

 

Grippeschutzimpfung

Die Herbst-und Wintermonate sind alljährlich die hohe Zeit der Grippe.

 

Obwohl sich die Symptome ähneln, ist die Virusgrippe im Unterschied zu einer einfachen Erkältung eine ernst zu nehmende Erkrankung. Mit plötzlichem hohem Fieber und heftigen Muskel-und Gliederschmerzen machen sich die Influenzaviren bei Ihnen bemerkbar. Übertragen werden sie über die Atemwege oder Hautkontakt.

 

 

 Bild: (C) © shockfactor - Fotolia.com

 

Hygienische Maßnahmen, wie Händewaschen oder das Vermeiden des Händeschüttelns können eine Verbreitung der Viren vermindern.

 

Einen wesentlich wirkungsvolleren Schutz bietet jedoch die jährliche Grippeschutzimpfung.

 

Da sich die Influenzaviren rasch verändern sollte man sich jährlich impfen lassen. Ebenso ist eine rechtzeitige Impfung sinnvoll, denn ein vollständiger Impfschutz tritt erst nach ca. 14 Tagen ein.

 

Wer sollte sich impfen lassen?

 

Grundsätzlich kann sich jeder gegen die Virusgrippe impfen lassen (Kinder älter als 6 Monate). Für bestimmte Personen wie medizinisches Personal, Schwangere, Lehrer oder chronisch Kranke (z.B. Asthmatiker) ist ein Grippeschutz besonders zu empfehlen!

 

Ein altes Vorurteil!

 

Entgegen einem alten Vorurteil, kann die Impfung keine Infektion hervorrufen! Der Impfstoff enthält nämlich keine vermehrungsfähigen Erreger.

Die irrtümliche Befürchtung, dass das Impfen eine Grippe auslösen könne, liegt wohl daran, dass die Impfungen in der Erkältungssaison durchgeführt werden, der Geimpfte also zufällig zeitnah eine banale Erkältung bekommen kann.

Weiterhin können sich nach der Impfung bei manchen Menschen Frösteln, Müdigkeit oder Gelenkschmerzen einstellen. Solche Impfreaktion klingen meist nach 1-3 Tagen wieder ab.

 

Weitere Informationen:

 

Als Ihre Hausärztin bin ich in allen Fragen des Impfschutzes Ihr erster Ansprechpartner. Gern können Sie sich auch direkt bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) informieren.

Tipp 07/2013

 
 
 
Ungetrübt die Sonne genießen
 
Junge Haut ist wesentlich geringer gegen die Sonnen-strahlen geschützt als die Erwachsener, da in jungen Jahren noch nicht ausreichend Melanin gebildet werden kann. Melanin ist unser körpereigenes "Sonnenschutz"-Pigment.
 
Die Haut eines Kindes bedarf daher eines besonderen Schutzes vor der schädlichen UV-Strahlen der Sonne.
 
Achten Sie bei der Anwendung eines Sonnenschutzmittels bitte auf den Lichtschutzfaktor (LSF). Er ist auf der Packung
 
Bild: (C) freshidea - Fotolia
 
angegeben und bezieht sich auf die sog. UV-B-Strahlen. Er sollte in unseren Breiten mindestens 30, in sonnenintensiven Ländern 50 betragen.
 
Produkte für Kinder sollten weder Duft- noch Konservierungs- oder Farbstoffe enthalten, dafür viel Feuchtigkeits-und Pflegesubstanzen.
 
Auch für Babys gilt, wenn ein kurzfristiger Aufenthalt in der Sonne unvermeidlich ist: Die Anwendung eines Sonnenschutzmittels ist ungefährlicher als die Schädigung durch UV-Strahlung.
 
Beachten Sie auch, dass Sonnenöle und -cremes erst nach ca. 30 Minuten ihre Wirkung entfalten. Auch baden und schwitzen mindert den schützenden Effekt, so dass Ihr Kind regelmäßig neu eingecremt werden muss. Nach dem Sonnenbad sorgen feuchtigkeitsspendende ggf. panthenol-haltige Cremes auf pflanzlicher Basis für einen zusätzlichen pflegenden Effekt.
 
Gibt es dennoch Anzeichen für einen Sonnenbrand (Rotfärbung der Haut), muss das Kind sofort aus der Sonne. Kühlende Umschläge oder spezielle Lotionen können die Heilung unterstützen.
Zeigen sich Blasen oder wirkt Ihr Kind geschwächt und klagt über Übelkeit oder Kopfschmerzen, suchen Sie bitte sofort einen Kinder-und Jugendarzt auf.
 
 
Die wichtigsten Regeln
für einen gesunden Aufenthalt in der Sonne
 

 

 

Lassen Sie Ihr Kind in dessn ersten Lebensjahr nicht in die pralle Sonne.
Auch für ältere Kinder gilt: Vorsicht beim Spielen im Freien!
 
 
 
 

 

 

                                   Meiden Sie die Mittagssonne zwischen 11 und 16 Uhr!
 
 
 
 
 

 

 

Kleidung ist der beste Sonnenschutz!
3-H-Regel: Hemd - Hose - Hut und dazu eine UV-sichere Sonnenbrille
 
 
 

 

 

Unbekleidete Hautareale mit speziellen Sonnenschutzmitteln für Kinder eincremen. Besonderen Schutz brauchen die "Sonnenterrassen": Nase, Oberlippe Stirn, Ohren, Nacken, Hände
 
 
 

 

 

Auch  im Schatten ist Sonnenschutz für Kinder Pflicht!
 
 
 
 
 
 Bild: (C) freshidea - Fotolia

Tipp 03/2013

 Hilfe, die Pollen fliegen wieder!
 
Kaum neigt sich der Winter dem Ende zu, haben sich die ersten Haselnuss-und Erlenpollen auf den Weg gemacht und führen bei Allergikern zu tränenden Augen und triefenden Nasen.
 
Diese Symptome werden gewöhnlicherweise unter dem Begriff "Heuschnupfen" zusammengefasst und bezeichnen die "allergische Rhinokonjunktivitis".
 
Wird eine allergische Rhinokonjuktivitis nicht adäquat therapiert, kann es in fast der Hälfte der Fälle zu einem Etagenwechsel kommen. Die allergische Reaktion weitet sich von der Nase in die tieferen Atemorgane aus, wodurch sich ein allergisches Asthma entwickeln kann.
 
 
Die spezifische Immuntherapie (SIT) ist eine probate Behandlungsstrategie, die ursächlich in den Allergieverlauf eingreift.
 
Bei einem Teil der der Patientienten mit allergischer Rhinokonjunktivitis wird das Fortschreiten bis zum Asthma verhindert. Auch Neusensibilisierungen können möglicherweise so verhindert werden.
 
Bei Fragen zu diesem Thema:
 
Bitte sprechen Sie uns ans!