Der aktuelle Gesundheitstipp

Tipp 04 / 2017

 Auch Haustiere können krank machen
 
Haustiere können echte Familienmitglieder sein. Und dennoch gibt es für die eigene Gesundheit einiges zu beachten. Auch sie könnenKrankheiten übertragen (Zoonosen). Hygiene im Umgang mit Tieren ist der wirksamste Schutz.
 
Hunde und Katzen sind häufig Überträger von Würmern (Spulwürmer, Bandwürmer) ohne dabei selbst zu erkranken. Sie scheiden jedoch selbst Wurmeier aus, die vom Menschen aufgenommen werden können. Zwischen der Aufnahme dieser Parasiten und den ersten Krankheitszeichen beim Menschen können oft viele Monate vergehen.
Durch verantwortungsbewußte Hygiene (Händewaschen, geschütztes Aufsammeln des Kots) kann eine Krankheitsübertragung zum großen Teil eingedämmt werden.
Ebenso ist eine Flohprophylaxe bei Hund und Katze absolut sinnvoll. Auch Flöhe können Krankeitserreger wie z.B. den Gurkenkernbandwurm auf Tier und Mensch übertragen.
 
Kleintiere wie Meerschweinchen oder Ratten übertragen oft auch Hautpilze. Kinder sind hiervon besonders betroffen.
 
Auch Vögel können Erreger wie z.B. Chlamydien übertragen. Auch wenn beim Menschen der Krankheitsverlauf oft milde ist, sind Erkrankungen, die mit Fieber und grippeähnlichen Symptomen verbunden sind durchaus möglich.
 
Gefährliche Erkrankungen wie die Tollwut spielen heute zum Glück kaum noch eine Rolle, können jedoch immer noch, besonders durch Fledermäuse (Bisse) ausglöst werden. Wildlebende Tiere sollten daher grundsätzlich nicht gestreichelt werden und im Falle einer Verletzung durch sie sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden.
 
Selbst Mücken sind heute nicht mehr zu unterschätzen. Durch Klimawandel und Tourismus können auch "exotische" Keime nach Deutschland eingetragen werden. Mehr Infos finden Sie unter www.mueckenatlas.de .
 
Selbst Reptilien erfreuen sich heute als Heimtiere wachsender Beliebtheit. Auch bei sachkundigem Umgang sollte zusätzlich auf Infektionsrisiken (z.B. durch Salmonellen) in deren Ausscheidungen geachten werden. Gründliches Händewaschen mit anschließender Desinfektion ist hier ein Muss!

Tipp 01 / 2017

   
Grippe oder Erkältung
 
Auch zum Ende der kalten Jahreszeit haben Grippe und Erkältung noch Saison. Doch wie läßt sich ein einfacher Atemwegsinfekt von einer ernst zunehmenden Virusgrippe unterscheiden?
 
Eine Erkältung, sagt der Volksmund, kommt drei Tage, bleibt drei Tage und geht drei Tage. In der Tat, die typischen Symptome wie Husten, Schnupfen und Heiserkeit treten allmählich auf. Dazu gesellen sich häufig auch noch Schüttelfrost und Fieber.
Da es sich hier um eine virenbedingte Erkrankung handelt, helfen eine Behandlung der Symptome, Schwitzen und reichlich Trinken (Tee) am besten. Antibiotika sind nur bei gleichzeitigem bestehen einer bakteriellen Erkrankung (z.B. Bronchitis) sinnvoll.
 
Eine Viren-Grippe (Influenza) trifft Sie plötzlich, wie aus heiterem Himmel. Die Symptomatik ist kräftiger, oft mit starkem Schüttelfrost und hohem Fieber verbunden. Ansonsten ähneln die Symptome denen einer Erkältung. Der Verlauf kann, besonders bei geschwächten Personen, mit Komplikationen (Lungenentzündung) verbunden sein.
Zur Behandlungen können antivirale Mittel verabreicht werden.
Im Unterschied zu einer Erkältung hält das Erschöpfungsgefühl nach überstandener Erkrankung wesentlich länger.
Gegen Grippe gibt es eine Impfung. Da sich die Viren ständig verändern, muss sie jährlich erneuert werden.
 

Tipp 04/2016

  
Viele Familien kaufen bereits jetzt Schulranzen für ihre ABC-Schützen.
 
Hier eine kurze Checkliste für Ihren Ranzenkauf:
 
  • Ein Ranzen mit einem Volumen von 15 Litern sollte nicht mehr wiegen als 1,3 kg.
  • Er sollte ein stabile Rückenkontur haben, damit der mit der Wirbelsäule des Kindes mitschwingen kann.
  • Die Schlterträger sollten gepolstert, ergonomisch geformt und mindestens 4 cm breit sein.
  • Außerdem sollte der Ranzen über einen komfortablen Traggriff verfügen.
  • Bildquelle: Common Wikipedia, freie GNU - Lizenz

Tipp 03/2016

  
 
Bitte denken Sie bei Ihren Urlaubsvorbereitungen auch an Ihre Reiseimpfungen.
 
Weitere Infos finden Sie hier.
 
Gern können Sie sich auch in unserer Praxis beraten lassen.
 
 
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